Morgen (25.06.) auf die Straße gegen die JN!

Kundgebung: Kein Platz für Nazis und Rassismus!
Samstag, 25.6.2016 * 12 Uhr * Tostmannplatz * Braunschweig

Für Samstag, den 25.6.2016, haben die „Jungen Nationaldemokraten“ (JN), die Jugendorganisation der NPD, eine Versammlung (voraussichtlicher Beginn: 13 Uhr) auf dem Tostmannplatz in Braunschweig angemeldet. Die Versammlung steht unter dem Motto „Asylflut stoppen!“ und richtet sich auch gegen die nahegelegene Landesaufnahmebehörde für Flüchtlinge (LAB). Die Neonazis erwarten bis zu 40 Teilnehmer für ihre Versammlung.

Das Bündnis gegen Rechts ruft ab 12:00 Uhr zum Protest gegen den Auftritt der Neonazis auf und hat ebenfalls eine Kundgebung unter dem Motto „Kein Platz für Nazis und Rassismus!“ direkt am Tostmannplatz bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Am Freitag wird es dazu noch ein Kooperationsgespräch mit der Stadt geben, um den genauen Ort und ggfs. weitere Auflagen abzusprechen. (mehr …)

Termine: Mai – Juni – Juli

Freitag – 17. Juni
20.00 Uhr >> Essen für 2€ und Treffen des Rechtshilfefonds Braunschweig und der Roten Hilfe OG Braunschweig

Dienstag – 21. Juni
19.00 Uhr >> Offenes Antifa Treffen

Freitag – 24. Juni
20.00 Uhr >> Antirassistischer Rückblick
Mediale Rückschau und Diskussion zu Angriffen auf und Proteste gegen Flüchtlinge sowie Refugees Welcome-Aktionen der letzten Wochen.

Freitag – 1. Juli
DIE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS!
20.00 Uhr >> Diskussionsveranstaltung zum Thema Religionskritik
Emanzipatorische Betrachtung des Konzepts von Religion und Glaube. Wozu ist es gut und warum gilt es dies zu kritisieren. Kurzer Input-Vortrag mit anschließender Diskussion.

Dienstag – 5. Juli
19.00 Uhr – Offenes Antifa Treffen (mehr …)

Kein Raum für die AfD! Gegen die rassistische und nationalistische Hetze!

Kundgebung gegen das „Öffentliche Bürgerforum“ der AfD im Gemeinschaftshaus Broitzem am 05.04.2016 Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt 17:45 Uhr Straßenbahnhaltestelle Cyriaksring.

In Braunschweig hatte sich die AfD bisher im Restaurant „Katané“ getroffen. Aufgrund des öffentlichen Protests können sie diese Räumlichkeiten wohl nicht mehr nutzen und sind deshalb in das Gemeinschaftshaus Broitzem ausgewichen, welches städtisch betrieben wird.

(mehr …)

Pressemitteilung zur heutigen Demo: „Kein Fußbreit der NPD/JN! Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!“

  • Über 400 Menschen demonstrierten heute in der Braunschweiger Nordstadt gegen zunehmende Übergriffe und Provokationen durch Nazis der „Jungen Nationaldemokraten“
  • Ca. 30 teils vermummte Nazis versuchten vor dem Haus des JN-Funktionärs Felix Hauschild in der Freyastr. 45 die Demonstrationsteilnehmer*innen zu provozieren

aufkleber_weg mit der jnUnter dem Eindruck der zunehmenden Aktivitäten von Anhängerinnen und Anhängern der JN, der Jugendorganisation der von einem Verbotsverfahren betroffenen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), riefen das Antifaschistische Plenum und das Offene Antifa Treffen (OAT) für den heutigen Samstag zu einer Demonstration unter dem Motto „Kein Fußbreit der NPD/JN! Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!“ auf. Zahlreiche Gruppen, Initiativen und Parteien unterstützten den Aufruf. (mehr …)

Sonntag – 13.03. – Demo in Hildesheim

Plakat-fbDemo13-03-2016Freitag – 11.03. – 20 Uhr – Vorbereitungstreffen zur gemeinsamen Fahrt nach Hildesheim

Aufruf vom „Aktionsnetzwerk gegen Rassismus“: Am 13. März wollen besorgte Bürger_innen „für mehr Sicherheit“ auf dem Hildesheimer Marktplatz demonstrieren. Sie fantasieren einen Anstieg von Gewalttaten gegen Frauen seit Beginn der „Flüchtlingskrise“ herbei.

Kein Wunder, dass sich die neonazistische Partei „die Rechte Hildesheim“ und Initiator_innen der rechten Hildesheimer Bürgerwehr ebenfalls angekündigt haben. Kreise, die sonst gegen “Gender-Mainstreaming” wettern, nutzen die Vorfälle in Köln, um das Problem des Sexismus auf „die Fremden“ zu verschieben.

Das Bild des unbekannten Vergewaltigers ist ein billiges Klischee. Vergewaltigungen und sexualisierte Übergriffe geschehen häufig innerhalb der Familie und dem Bekanntenkreis. Auch der sogenannte „Schutz unserer Frauen“ drängt Frauen nur in die Opferrolle und spricht ihnen den Subjektstatus ab, indem es Frauen auf den zu schützenden Besitz des weißen Mannes reduziert. Das ist patriarchaler und rassistischer Bullshit vom Feinsten!

Sexismus ist nicht eingewandert, sondern hier immer schon ein Problem. Ihm gilt es einen antirassistischen Feminismus entgegenzusetzen!

Deswegen am 13.03. gemeinsam mit uns auf die Straße gehen!

Demonstration gegen die JN!

aufkleber_weg mit der jnKein Fußbreit der NPD/JN!
Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!

Demonstration: Samstag, 19.03.2016 – 15:00 Uhr – Rebenring/AStA TU Braunschweig

Unseren Aufruf als pdf – gibt es hier!
(Stand der Unterstützer*innen: 11.3.2016)

  • 9.9.15: 15 Nazis ziehen mit „Ausländer raus!“-Rufen über den Mittelweg und die Ludwigstraße. Zuvor versuchten sie die Vorführung des Films „Blut muss fließen – Undercover in der Rechtrockszene“ im Haus der Kulturen zu stören.
  • 5.12.15: Nach einer Kundgebung des Bündnis gegen Rechts auf dem Nibelungenplatz attackiert eine Gruppe Nazis Teilnehmer*innen mit Pfefferspray und Flaschen.
  • 21.1.16: Vor dem Einkaufcenter „Weißes Ross“ werden NPD-Flugblätter verteilt. Als eine Person eines der Flugblätter zerknüllt, wird sie bedroht, geschubst und durch das  Einkaufscenter verfolgt.
  • 9.2.16: Zwei Anhänger der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) verkleben rassistische Aufkleber an die Tür des Jugendverbandes „Die Falken“ am Bohlweg. Als ein Mitarbeiter die Täter zur Rede stellen will, wird er von den Nazis getreten und  geschlagen.
  • 23.2.16: In der Neuen Oberschule verteilen zwei Nazis Flugblätter der JN. Sie werden von einem Lehrer rausgeworfen. Nachdem sie erneut das Schulgelände betreten kommt es zu einem Streit mit Schüler*innen. Daraufhin schlägt und tritt einer der beiden Nazis auf zwei Schüler ein. Ein Schüler wird schwer verletzt.

Die hier aufgeführten Vorfälle sind nur ein paar Beispiele für Angriffe und Aktivitäten von  Anhängerinnen und Anhängern des im August 2014 gegründeten „Stützpunkt Braunschweig“ der JN. Die JN ist die Jugendorganisation der NPD, jener Partei gegen die derzeit ein Verbotsverfahren läuft. Die JN tritt dabei noch aggressiver und militanter auf als die Partei selbst. Mit ihren Aktionen, Freizeitangeboten, Wanderungen, Kampfsportseminaren und politischen Schulungen richtet sich die JN gezielt an Jugendliche, die dort schon mit 14 Jahren Mitglied werden können. Regelmäßig wurden in den letzten Monaten Flugblätter und Visitenkarten der JN vor Braunschweiger Schulen verteilt. (mehr …)

Kein Raum für die AfD! Auch nicht in Broitzem!

Kundgebung gegen das „öffentliche Bürgerforum“ der AfD im Gemeinschaftshaus Broitzem am 08.03.2016 um 18:30 Uhr

Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt 17:45 Uhr Straßenbahnhaltestelle Cyriaksring

In Braunschweig hatte sich die Afd bisher im Restaurant „Katané“ getroffen. Aufgrund des öffentlichen Protests können sie diese Räumlichkeiten wohl nicht mehr nutzen und sind deshalb in das Geimeinschaftshaus Broitzem ausgewichen, welches städtisch betrieben wird.

Die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) befindet sich im Aufwind. Der Absturz in den Umfragen nach Herausdrängen des nationalliberalen Flügels unter dem ursprünglichen Parteigründer Lucke durch die nationalchauvinistische Fraktion unter Frauke Petry konnte durch den nun ungehemmt propagierten Rassismus und Wohlstandschauvinismus  aufgehalten und umgekehrt werden. Aktuelle Umfragen sehen die Partei bei bis zu 10,5% 1.

Durch das Ausschalten parteiinterner Kritiker des fortschreitenden Rechtsrucks werden die Forderungen der AfD zunehmend aggressiver 2.

Während die Zusammenarbeit mit rassistischen Gruppen wie PEGIDA vordergründig abgelehnt wird, versucht man mittels eigener Demonstrationen eben diese potentiellen Stimmen für die nächste Wahl zu mobilisieren – nicht zuletzt da PEGIDA sich bisher lautstark von der AfD di-stanziert, weil diese die „Bodenhaftung verloren“ habe 3 und Bachmann für PEGIDA lieber eine eigene Partei gründen will. Auch an der Teilnahme von bekannten Nazis aus den Reihen der NPD, Die Rechte und anderen faschistischen Gruppen stören sich weder Basis noch die Parteispitze. (mehr …)