Kategorie: Aktionsberichte

Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Am Samstag den 22.4.2017 haben weit mehr als 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln demonstriert. Auch wir haben uns an den Blockaden und der Großdemonstration beteiligt. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen viele Antifaschist*innen mit Bussen und Zügen in Köln ein. Gemeinsam wurden mehrere Blockaden an den wichtigsten Zufahrten zum Maritim-Hotel, in dem der Bundesparteitag stattfand, gebildet. So wurde die Anreise der AfD-Mitglieder erheblich erschwert. (mehr …)

Über 500 Menschen in Braunschweig für die Freiheit Abdullah Öcalans auf der Straße!

Am Samstag, den 21.01., demonstrierten über 500 Kurd*innen, türkische Oppositionelle und deutsche Linke und viele andere gemeinsam für die Freiheit des 1999 durch verschiedene Geheimdienste verschleppten und seitdem inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Darüberhinaus wurde durch Redebeiträge und die gerufenen Parolen immer wieder auf den schmutzigen Krieg der türkischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) gegen alles, was nicht zu ihrem Größenwahn eines neuen, osmanischen Reichs passt, hingewiesen. Um dieses Ziel zu erreichen entfachten Erdogan und seine AKP einen Flächenbrand in der Region, um sich als stabilisierenden Faktor in der Region zu etablieren. Hierzu bedient man sich auch den Mordbanden des „Islamischen Staates“ (IS).

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Bericht von der Demo in Gedenken an Oury Jalloh

Am Samstag, den 07.01.17, jährte sich zum 12. Mal der Tag, an dem Oury Jalloh ermordet wurde. Der Geflüchtete aus Eritrea verbrannte 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle in Dessau. Selbstmord war die offizielle Behautpung, welche mittlerweile mehrfach wiederlegt wurde. Mittlerweile gibt es die These, dass er bereits tot war, bevor das Feuer gelegt wurde, vielleicht zu Tode geprügelt von der Polizei. Dennoch ist bisher keine*r der beteiligten Polizeibeamt*innen für den Mord an Oury Jalloh zur Rechenschaft gezogen worden. Und es ist auch nicht der einzige Fall, bei dem in Dessau ein Mensch unter ungeklärten Umständen auf der Polizeiwache ums Leben kam. Immer wieder wird dies von offizieller Seite vertuscht, so wie auch in dem Fall der chinesischen Studentin Yangjie Li, welche im Mai 2016 in Dessau vergewaltigt und ermordet wurde. Hauptverdächtige sind der Stiefsohn des Dessauer Polizeipräsidenten und seine Freundin. Nicht nur konnte die Mutter, ebenfalls Polizistin, sich der Ermittlungsgruppe zu Lis Ermordung anschließen, sie und der Stiefvater wurden gesehen, wie sie wenige Tage später die Wohnung des Sohnes, also den mutmaßlichen Tatort, ausräumten.

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Protestaktion vor dem Einkaufscenter „Weisses Ross“

rossAm Samstag verteilten mehrere AntifaschistInnen vor dem Einkaufscenter „Weißes Ross“ an der Celler Straße Flugblätter um die KundInnen auf einen Übergriff von Nazis aufmerksam zu machen, der dort am 21.1.2016 stattfand. Hier der Text des verteilten Flugblattes:

Nazi-Attacke vor dem „Weißen Ross“
In den letzten Wochen haben Aktivisten der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) wiederholt vor dem Einkaufscenter „Weißes Ross“ Propagandaflugblätter verteilt. Am Donnerstag (21.1.2016) wurde eine Person, die gerade einkaufen wollte, von den verteilenden Nazis bedroht, geschubst und durch das Einkaufscenter verfolgt, nachdem sie eines der rassistischen Flugblätter zerrissen hatte. Bisher hat weder das Management des Einkaufscenters, noch der dort tätige Sicherheitsdienst, noch die Polizei offensichtlich etwas gegen die dort regelmäßig verteilenden Nazis unternommen. Und obwohl ein Security-Mitarbeiter die Attacke beobachtet hatte, griff er nicht ein. (mehr …)

Die Toten kommen … auch nach Braunschweig

25 Gegner_innen der europäischen Abschottungspolitik errichten symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt

Inspiriert durch die Aktion des „Zentrums für politische Schönheit“ vor dem Reichstag in Berlin am 21.06.2015 zogen auch in Braunschweig am heutigen Tag einige Aktivist_innen des Antifaschbild2istischen Plenums, des Offenen Antifa Treffens und der Sozialistischen Jugend-Die Falken als Trauerprozession zum Kohlmarkt. Mit dem Errichten von symbolischen Gräbern aus Holzkreuzen, Erde, Grablichtern, einem Sarg und Blumen wurde den tausenden durch die europäische Flüchtlingspolitik ermordeten Menschen und gegen die Abschottung Europas gegen die Fluchtbewegungen aus aller Welt protestiert. Parallel wurden mehrere hundert Flugblätter verteilt, die das Anliegen an die Passant_innen weitervermittelten. Hierbei ergab sich sehr viel Zuspruch. So konnte eine Frau berichten, dass ein Verwandter ein Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen will. (mehr …)

Antifaschistischer Spaziergang mit ca. 80 TeilnehmerInnen in der Braunschweiger Innenstadt – Über 30 Nazis treffen sich in der Sonnenstraße 3 – Versuchter Angriff gegen Beobachter

Ca. 80 Nazi-GegnerInnen demonstrierten heute gegen die lokalen Nazistrukturen. Anlass war der heutige Naziaufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) in Dresden, der jedes Jahr in einen anderen Stadt auch mit Unterstützung von Nazis aus der Region stattfindet. Trotz Behinderungen der Polizei und einzelner Provokationen der Nazis konnte die Demonstration erfolgreich durchgeführt werden. (mehr …)

Von Kommentare deaktiviert für Antifaschistischer Spaziergang mit ca. 80 TeilnehmerInnen in der Braunschweiger Innenstadt – Über 30 Nazis treffen sich in der Sonnenstraße 3 – Versuchter Angriff gegen Beobachter Veröffentlicht unter Aktionsberichte, Pressemitteilung

Gifhorn: Nach den Rechten gesehen …

Ostermarsch Gifhorn 2014Am 19.04.2014 fand jetzt zum dritten Mal in Gifhorn der Ostermarsch des örtlichen Bündnisses „Bunt statt Braun“ statt. Wie in vielen anderen Städten gingen in Gifhorn an Ostern Menschen auf die Straße, um gegen Nazis und für die Rechte von Geflüchteten und MigrantInnen zu demonstrieren. Motto des diesjährigen Ostermarsches in Gifhorn war „Nach den Rechten sehen – Gegen Rassismus auf der Straße, in der Gesellschaft und in den Behörden“. (mehr …)