Kategorie: Allgemein

Achtung Nazi in der Nachbarschaft!

In den letzten Tagen wurden im Bereich der Scharrnstraße in der Braunschweiger Innenstadt Flugblätter verteilt, um auf die Aktivitäten des Nazis Timo Steinmann zu informieren.

Steinmann wohnt in der Scharrnstraße 2-4 und ist regelmäßiger Bragida-Teilnehmer. Auch an AfD-Veranstaltungen und überregionalen Nazi-Veranstaltungen nimmt er teil. In den letzten Wochen hat er fast jeden Tag Aufkleber z.B. mit der Aufschrift „NS Zone“ in der Gegend um den Altstadtmarkt verklebt.

Das Flugblatt zu Steinmann gibt es hier.

Demobericht: Tausende am 22.04. in Köln auf der Straße gegen die AfD!

Am Samstag den 22.4.2017 haben weit mehr als 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln demonstriert. Auch wir haben uns an den Blockaden und der Großdemonstration beteiligt. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen viele Antifaschist*innen mit Bussen und Zügen in Köln ein. Gemeinsam wurden mehrere Blockaden an den wichtigsten Zufahrten zum Maritim-Hotel, in dem der Bundesparteitag stattfand, gebildet. So wurde die Anreise der AfD-Mitglieder erheblich erschwert. (mehr …)

Köln – 22. April: AfD Bundesparteitag blockieren!

https://antifakoeln.noblogs.org/files/2017/02/web-banner.jpgVeranstaltung für eine gemeinsame Busfahrt nach Köln: Donnerstag, den 20. April – 19.00 Uhr – Antifaschistisches Café

Meldet euch zeitnah bei uns oder kommt an einem Freitag (20.00 Uhr) oder zum Offenen Antifa Treffen (Jeden 1. und 3. Dienstag um 19.00 Uhr) vorbei, wenn ihr ein Busticket haben möchtet – Begrenzte Plätze!

Weitere Infos:
Antifa Koordination Köln & Umland
Bündnis gegen Rechts Köln

 

Protest gegen NPD in Salzgitter!

Am 04.04.2017 haben, nachdem die NPD vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig erfolgreich gegen das von der Stadt Salzgitter ausgesprochene Kundgebungsverbot geklagt hatte, 160 Menschen gegen eine NPD Kundgebung in Salzgitter-Thiede demonstriert.

Abgeschirmt von Polizei haben 7 Nazis einen Infotisch mit dem Motto „Ja zum deutschen Volk“ in einer verlassenen Seitenstraße (Schäferwiese, SZ-Thiede) aufgebaut. Dort versuchten sie von 17 Uhr bis 19.00 Uhr Flyer an Passant*innen zu verteilen. Nur waren da keine, zumindest keine die sich für ihre rassistische Propaganda interessiert haben.

Quelle Regional Salzgitter

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Abriss des Antifa-Cafés: Neue Räume im Eichtal

Antifa-Café im Exil:
Jeden Freitag ab 20 Uhr geöffnet
Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat: Um 19 Uhr Offenes Antifa Treffen (OAT)

Eichtalstraße 8 (Hinterhof) – 38114 Braunschweig

Wo sich sonst antifaschistische Aktivist*innen und radikale Linke treffen, werden demnächst  die Abrissbagger zugange sein: Das Haus im Cyriaksring 55, in dessen Souterrain sich seit über 25 Jahren das Antifaschistische Café befand, wird demnächst abgerissen.

Doch der Abriss bedeutet nicht das Aus für das Antifaschistische Café, wie Sprecherin Claudia Johnklus deutlich macht: „Wir machen natürlich weiter. Angesichts der Zunahme rechter  Gewalt in dieser Stadt, angesichts der Wahlerfolge einer rechtspopulistische Partei wie der  AfD, die mit rassistischer Hetze auf Stimmenfang geht, braucht es eine starke antifaschistische Bewegung nötiger denn je.“ (mehr …)

1. April 2017 – Naziaufmarsch in Göttingen verhindern!

Treffen für eine gemeinsamen Fahrt zur antifaschistischen Demonstration in Göttingen:

Freitag | 31.03.17 | 20.00 Uhr | Antifaschistisches Café | Eichtalstraße 8 (Hinterhaus)

Am Samstag den 1. April 2017 wollen die Neonazis des „Freundeskreis Thüringen/ Niedersachsen“ wieder einmal einen Aufmarschversuch durch Göttingen unternehmen. Trotz ihres unübersehbaren Rassismus und Antisemitismus versuchen die Faschisten sich traditionell linke Themen anzueignen. Doch hinter Schlagworten wie „Frieden“ und „Revolution“ verbirgt sich nur ihre menschenverachtende Ideologie. (mehr …)

Veranstaltung 15.3. – „Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!

Vortrag: Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933

Referentin: Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv)

Mittwoch – 15.03.17 – 19 Uhr

Guten Morgen Buchladen (Bültenweg 87)

Die Rote Hilfe Deutschlands (RHD) war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der Arbeiter*innenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen  Gefangenen. (mehr …)

Über 500 Menschen in Braunschweig für die Freiheit Abdullah Öcalans auf der Straße!

Am Samstag, den 21.01., demonstrierten über 500 Kurd*innen, türkische Oppositionelle und deutsche Linke und viele andere gemeinsam für die Freiheit des 1999 durch verschiedene Geheimdienste verschleppten und seitdem inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Darüberhinaus wurde durch Redebeiträge und die gerufenen Parolen immer wieder auf den schmutzigen Krieg der türkischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) gegen alles, was nicht zu ihrem Größenwahn eines neuen, osmanischen Reichs passt, hingewiesen. Um dieses Ziel zu erreichen entfachten Erdogan und seine AKP einen Flächenbrand in der Region, um sich als stabilisierenden Faktor in der Region zu etablieren. Hierzu bedient man sich auch den Mordbanden des „Islamischen Staates“ (IS).

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Bericht von der Demo in Gedenken an Oury Jalloh

Am Samstag, den 07.01.17, jährte sich zum 12. Mal der Tag, an dem Oury Jalloh ermordet wurde. Der Geflüchtete aus Eritrea verbrannte 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle in Dessau. Selbstmord war die offizielle Behautpung, welche mittlerweile mehrfach wiederlegt wurde. Mittlerweile gibt es die These, dass er bereits tot war, bevor das Feuer gelegt wurde, vielleicht zu Tode geprügelt von der Polizei. Dennoch ist bisher keine*r der beteiligten Polizeibeamt*innen für den Mord an Oury Jalloh zur Rechenschaft gezogen worden. Und es ist auch nicht der einzige Fall, bei dem in Dessau ein Mensch unter ungeklärten Umständen auf der Polizeiwache ums Leben kam. Immer wieder wird dies von offizieller Seite vertuscht, so wie auch in dem Fall der chinesischen Studentin Yangjie Li, welche im Mai 2016 in Dessau vergewaltigt und ermordet wurde. Hauptverdächtige sind der Stiefsohn des Dessauer Polizeipräsidenten und seine Freundin. Nicht nur konnte die Mutter, ebenfalls Polizistin, sich der Ermittlungsgruppe zu Lis Ermordung anschließen, sie und der Stiefvater wurden gesehen, wie sie wenige Tage später die Wohnung des Sohnes, also den mutmaßlichen Tatort, ausräumten.

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