Ohne Feminismus kein Klassenkampf

Vortrag zum Thema Frauen*streik

… der Kampf geht weiter. Solange der 8. März auf einen „Frauentag“ reduziert wird, an dem wir nach dem Einkauf eine Rose geschenkt bekommen oder sich Firmen symbolpolitisch für einen Tag einen weiblichen Namen geben, scheint nicht viel davon angekommen zu sein, wofür der Feminismus seit so langer Zeit kämpft.

Patriachale Strukturen durchziehen unser ganzes Leben, jeder zwischenmenschliche Kontakt ist von ihnen geprägt. Sowohl auf Arbeit, als auch unter vermeintlich emanzipatorischen Linken ist Frau* Sexismus immer und überall ausgesetzt.

Der Frauen*streik, um den es bei dieser Veranstaltung gehen soll, ist deswegen nicht nur als Instrument zu sehen, das in unserem Arbeitsleben – wo Frau*en nach wie vor diskriminiert werden – zur Anwendung kommt. Auch vor der Lohnarbeit, nach der Lohnarbeit und an freien Tagen sind Frau*en von Sexismus betroffen, so wie auch jede unentlohnte Frau*, die zuhause reproduktive Arbeit leistet. Die Unterdrückung der Frau* lässt sich zwar noch wesentlich länger zurück verfolgen, heute aber ist sie eine wichtige Stütze des kapitalistischen Systems.

Aus dieser Perspektive widmen wir uns dem Thema Frauen*streik. Wir werden einen Blick in die Vergangenheit werfen als auch veranschaulichende Beispiele geben, wie Frau*en in letzter Zeit in anderen Ländern zum Streik aufgerufen haben und was daraus resultierte. Anschließend laden wir zur Diskussion über das Thema ein.

Zur Veranstaltung sind Menschen aller Geschlechter herzlich eingeladen und die, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen.

AfD stört Gedenken an die Opfer des Holocausts

Der 27. Januar ist der Tag, an dem das Konzentrationslager Ausschwitz befreit wurde. Es war das größte Konzentrationslager zur Zeit des NS-Regimes. Dieses Jahr ist es 74 Jahre her, dass die Truppen der Roten Armee das Vernichtungslager befreiten. Die systematische industrielle Vernichtung von Menschenleben, wie sie damals stattgefunden hat, ist für uns heute unbegreifbar. Es ist also notwendig sich gemeinsam zu erinnern, besonders weil die Menschen, die diese Zeit miterlebt haben und uns davon berichten, immer weniger werden. Es ist unsere Verantwortung dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht.
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22.2.: Veranstaltung „Brexit und die Britischen Rechten“

Am 22.2. um 20 Uhr findet im Antifa-Café eine Veranstaltung zum Thema Brexit statt. In einem Vortrag wird aufgezeigt, wie diverse rechtskonservative, rassistische und faschistische Gruppen auf den Brexit als nationalistisches Projekt hinarbeiten und wie dieses Projekt in die Kontinuität des britischen Imperialismus passt. Anschließend gibt es die Möglichkeit darüber zu diskutieren, ob die Strategien der Rechten in der Großbritannien und in Deutschland vergleichbar sind.

Kommt vorbei!

Nazischmierereien am Antifa-Café und im Eichtalviertel

In den freien Tagen nach Weihnachten haben die Nazis von Adrenalin Braunschweig 381 das Antifa-Café mit Naziaufklebern, gelber Kreide und Eiern beschmiert. Auch im restlichen Eichtalviertel sind Naziaufkleber mit Aufschriften wie „Adolf Hitler Hooligans“, „ABS381“ und „Hello my name is NSDAP“ angebracht worden.

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Zweite Großdemo am 08.12.18 gegen das neue Polizeigesetz!

Am 08.12 findet in Hannover um 13 Uhr auf dem Opernplatz die zweite landesweite Großdemo gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz statt. Beteiligt euch an den Protesten!

Ein paar Punkte:

#Taser: Angeblich „Nicht-tödlich“ stimmt aber nicht! Alleine in den USA sind so schon über 1.000 Menschen gestorben. Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen sind betroffen. Eine Gefahr, die nicht erkannt werden kann!

#Unschuldig: Unschuldig im Knast? Mit dem neuen Polizeigesetz bald für 74 Tage Präventivhaft möglich! Heißt: 2,5 Monate Knast, ohne Straftat. Du erhälst weder Anklage noch Pflichtverteidigung.

Weitere Informationen zu dem geplanten Polizeigesetz und zu weiteren Aktionen in  Braunschweig sowie in anderen Städten findet ihr hier.

23.11. 20h: Mobi-Veranstaltung gegen Nazidemo am 24.11. in Salzgitter

Am 23.11. um 20 Uhr gibt es im Antifa-Café eine Mobilisierungsveranstaltung für den Protest gegen den Naziaufmarsch, der am nächsten Tag in Salzgitter stattfindet. Es wird die Möglichkeit zur gemeinsamen Anreise aus Braunschweig geben.   Kommt zahlreich!

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