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Achtung: Freitag-22.9. NPD/JN Infostand stören!

ACHTUNG: Am Freitag den 22.09.17 will die NPD/JN zwei Infostände in Braunschweig durchführen:

Von 15:00 – 17:00 Uhr am Rathaus und von 17:30 – 19:00 Uhr am Nibelungenplatz. Also hin da und den Nazis zeigen, dass sie und ihre rechte Propaganda hier unerwünscht sind!

Mittwoch – 31.5.: JN „Heldengedenken“ verhindern!

Nazis beschmieren wiederholt die KZ-Gedenkstätte Schillstraße und wollen jetzt auch noch direkt neben dieser ein „Heldengedenken“ durchführen. Kommt zum Protest gegen den Auftritt der Nazis: Mittwoch, den 31.5.2017, um 18:00 Uhr, KZ Gedenkstätte Schillstraße

Hier der Aufruf vom Bündnis gegen Rechts:

Die NPD-Jugend „Junge Nationaldemokraten“ hat nach Informationen des Bündnis gegen Rechts für den 31.05.2017 direkt auf dem Gelände einer KZ-Gedenkstätte in Braunschweig einen „Fackelmarsch“ angemeldet. Die Neonazis wollen sich am dort befindlichen Schilldenkmal zu einer „Heldenehrung“ zum Todestag des antinapoleonischen Freikorpsführer Ferdinand von Schill versammeln. Die Stadt soll eine stationäre Versammlung der Neonazis an der KZ Gedenkstätte Schillstraße – allerdings ohne die Nutzung von Fackeln – bereits bestätigt haben. (mehr …)

Protest gegen NPD in Salzgitter!

Am 04.04.2017 haben, nachdem die NPD vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig erfolgreich gegen das von der Stadt Salzgitter ausgesprochene Kundgebungsverbot geklagt hatte, 160 Menschen gegen eine NPD Kundgebung in Salzgitter-Thiede demonstriert.

Abgeschirmt von Polizei haben 7 Nazis einen Infotisch mit dem Motto „Ja zum deutschen Volk“ in einer verlassenen Seitenstraße (Schäferwiese, SZ-Thiede) aufgebaut. Dort versuchten sie von 17 Uhr bis 19.00 Uhr Flyer an Passant*innen zu verteilen. Nur waren da keine, zumindest keine die sich für ihre rassistische Propaganda interessiert haben.

Quelle Regional Salzgitter

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03.02.17 – Bericht zur Kundgebung: Kein Platz für rechte Geschichtsverdrehung!

Rund 150 Menschen protestierten am 3. Februar gegen einen sogenannten „Zeitzeugenvortrag“ der Burschenschaft Thuringia. Was sich hinter dieser zunächst harmlos klingenden Veranstaltung verbirgt, zeigte der letzte Vortrag dieser Art: Am 4. Juni 2016 sprach auf dem Haus der Burschenschaft bereits ein „Veteran des Zweiten Weltkrieges“ über seine „Erlebnisse“ unter anderen in der Waffen-SS. Auch dieses mal waren unter den Gästen der sich bürgerlich gebenden studentischen Verbindung neben Mitgliedern der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) und der „Burschenschaft Germania“ auch Anhänger*innen der Identitären Bewegung (IB) sowie gewalttätige Nazis der Nachwuchsorganisation der NPD (JN).

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Urteil gegen den Nazischläger Pierre Bauer

Auch am 21.12.2016, dem 2. Prozesstag gegen den Nazischläger Pierre Bauer, waren wieder mehr Antifaschist*innen zur Beobachtung des Prozesses erschienen als der Saal Plätze bot. Noch vor dem Gerichtsgebäude griffen der als Nazizeuge geladene Lasse Richei und Sebastian Weigler, selbsternannter “Stützpunktleiter der JN Braunschweig”, Antifaschist*innen an. Als die vor Ort eingesetzte Polizei dies bemerkte setzten sie Pfefferspray gegen Antifaschist*innen ein, während die Nazis ins Gerichtsgebäude eskortiert wurden. In den Zuschauerraum kamen sie trotzdem nicht, da alle Plätze bereits besetzt waren.

Im Prozess bescheinigte der vom Gericht bestellte Gutachter dem Nazischläger eine dissoziale Persönlichkeitsstörung und beschrieb ihn als stark durch die örtlichen Faschisten beeinflusst, was seinen Hang zur Gewalt gegen Andere befördere. Dennoch bescheinigte er Bauer eine gute Sozialprognose, da dieser als Erwachsener noch nicht verurteilt worden sei und eine feste Wohnung habe. Auch kamen diverse eingestellte Verfahren zur Sprache, unter anderem wegen Hakenkreuzschmierereien und dem Zurschaustellen des SS-Mottos “Meine Ehre heißt Treue”. In dem Zusammenhang stellte einer der Nebenklagevertreter einen Beweisantrag um zu zeigen, dass Bauer seine Angriffe aus politischer Überzeugung beging. Dieser wurde auch angenommen, denn das Bauer ein Nazi ist stand nicht zur Diskussion. (mehr …)

Bericht vom Prozessauftakt gegen Nazischläger

Am Mittwoch, den 07.12.16, begann der lange erwartete Prozess gegen den mittlerweile stadtbekannten Nazischläger Pierre Bauer aus dem Umfeld der JN Braunschweig. Das Antifaschistische Plenum und das Offene Antifa Treffen (OAT) hatten vorher zur Prozessbeobachtung aufgerufen, und am Mittwochmorgen hatten sich so viele Unterstützer*innen vor dem Gericht eingefunden, dass nicht alle einen der begrenzten Plätze im Gerichtssaal bekamen. Vier verschiedene Fälle wegen schwerer Körperverletzung und Beleidigung werden zunächst vor dem Amtsgericht verhandelt, es sind aber noch weitere Straftaten offen, hauptsächlich wegen Sachbeschädigung.

Quelle: regionalbraunschweig.de

Seit Beginn des Jahres gehört Pierre Bauer zur Braunschweiger Naziszene und ist seitdem immer wieder durch extrem aggressives Verhalten, Drohungen und brutale Übergriffe auf Linke und Andere aufgefallen. Häufig war er dabei in Begleitung des JN-Mitglieds Lasse Richei. Außerdem verbreitete er in der ganzen Stadt Hakenkreuze und andere Nazischmierereien. Trozdem konnte er sich weiterhin frei bewegen, erst im Juli kam er in Untersuchungshaft. (mehr …)

Auf der Straße gegen den „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“!

demospitze-grossGleich zwei Wochenenden hintereinander waren wir unterwegs, um dem „Freundeskreis Thüringen/ Niedersachsen“ (FKTN) ihren Auftritt zu vermiesen. Dieser sogenannte  Freundeskreis tritt seit einem Jahr regelmäßig vor allem in der Region um Göttingen in  verschiedenen Städten auf. Zu Anfang versuchten sie noch, den Anschein „besorgter Bürger“  zu machen, tatsächlich handelt es sich aber um Nazis. So trat z.B. der führende Kopf und  Anmelder Jens Wilke bei der letzten Landrats- und Kreistagswahl in Göttingen für die NPD  an.

Am Samstag den 12.11. hatte der FKTN gleich zwei Veranstaltungen angemeldet, einmal in  Duderstadt und einmal in Göttingen. In Göttingen ließen sie sich dann aber nicht einmal  blicken. Zuvor gab es eine Demo von der Antifa Jugend Göttingen, anschließend wurden die  drei Zufahrtsstraßen zum Kundgebungsplatz des FKTN blockiert. Da sie wahrscheinlich  geahnt haben, dass sie in Göttingen keinen Fuß auf die Erde bekommen, sind die Nazis dann  direkt nach Duderstadt gefahren, wo sie mit lächerlichen 18 Leuten durch die Stadt zogen. (mehr …)

Dienstag 19.07. kein OAT! Stattdessen Kundgebung gegen JN!

AKTUALISIERUNG:
Wir waren da, aber die JN ist (schon wieder!) lieber zuhause geblieben…

Somit konnten wir uns dann doch noch zum OAT treffen!

Aus gegebenem Anlass fällt das nächste Offene Antifa Treffen aus: Die Nazis von der JN haben eine Kundgebung am Amalienplatz gegen Drogen angemeldet. (Mal sehen, ob sie diesmal auch wirklich auftauchen…)

Eine Gegenkundgebung vom Bündnis gegen Rechts findet um 17:30 Uhr vor dem Weißen Ross statt:

Die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) will am kommenden Dienstag einen Infostand und eine Kundgebung am Amalienplatz abhalten. Zu den Anhänger der JN gehört auch der 24jährige Lehndorfer, dem seit Beginn des Jahres über 30 Straftaten vorgeworfen werden, darunter auch der brutale Angriff auf zwei Schüler der Neuen Oberschule und zahlreiche Hakenkreuzschmierereien. Wir rufen dazu auf, lautstark und sichtbar gegen die Neonazis zu protestieren. Lassen wir nicht zu, dass diese Nazischläger ungestört ihre rechte Hetze verbreiten können!

Kein Raum für die Nazischläger von der JN/NPD!

Chronik: Naziaktivitäten

Im Folgenden veröffentlichen wir eine unvollständige Chronik über Naziaktivitäten und Naziübergriffe in Braunschweig und Umgebung.

Momentan häufen sich Nazischmierereien, eine Fotodokumentation findet ihr hier.
Weitere Infos zu Naziaktivitäten in Braunschweig und der Region gibt es hier.

09.11.16: Weigler, Hauschild und Richei von der JN nehmen an einer Gedenkveranstaltung des »Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge« (VdK) anlässlich des Volkstrauertags teil und werden nicht der Veranstaltung verwiesen

09.08.16: Einige Mitglieder der JN Braunschweig (u. a. Sebastian Weigler, Felix Hauschild und Lasse Richei) nehmen an einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Braunschweig teil und fotgografieren Teilnehmer*innen der Gegenkundgebung vom Bündnis gegen Rechts

30.07.16: Sebastian Weigler und Lasse Richei (Nazis der JN Braunschweig) provozieren beim CSD-Fest und fotografieren Teilnehmer*innen.

12.07.16: Der 24-jährige Nazi Pierre Bauer aus Lehndorf wird von der Polizei gefasst, nachdem er in der Nacht auf einer Strecke von über einem Kilometer Hakenkreuze mit einem Durchmesser von etwa einem Meter auf die Fahrbahn gemalt hat. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wurden auch zwei „Polenböller“ bei ihm gefunden.

07.07.16: Die Nazis Pierre Bauer und Lasse Richei rufen Naziparolen in der Braunschweiger Innenstadt (Sack) und greifen einen Mann an, auf diesen treten sie auch noch ein als dieser schon auf dem Boden liegt.

03.07.16: Vermutlich in der Nacht auf den 03. Juni werden die Scheiben des AStA der TU Braunschweig eingeworfen. Der AStA geht davon aus, dass die Scheiben erneut von Nazis eingeworfen wurden.

25.06.16: Die JN kündigt eine Kundgebung auf dem Tostmannplatz an. Antifaschist*innen sind zum Gegenprotest vor Ort. Die JN taucht allerdings nicht auf.

13.06.16: Die Nazis Pierre Bauer und Lasse Richei nehmen an der Kundgebung von Bragida teil und werden freundschaftlich mit Handschlag begrüßt. Bevor die Kundgebung von Bragida begann wurden die beiden dann doch weggeschickt.

12.06.16: Drei Stolpersteine vor dem Gymnasium HvF, welche an das Schicksal jüdischer Bürger*innen erinnern, werden zerkrazt.

24.05.16: Der Nazi Pierre Bauer attackiert in Lehndorf zwei Menschen. Einem schlägt er in den Bauch und versucht auf ihn einzutreten, was verhindert werden kann. Der Betroffene musste im Krankenhaus behandelt werden.

11.05.16: Nazis beschmieren alle Tafeln der KZ-Gedenkstätte Schillstraße mit goldener Sprühfarbe.

08.05.16: Drei Nazis von der JN Braunschweig (Sebastian Weigler, Lasse Richei und Pierre Bauer) fotografieren die Teilnehmer*innen der Gedenkveranstaltung zum 8. Mai 1945 (Tag der Befreiung vom Faschismus) an der KZ-Gedenkstätte Schillstraße vom Bündnis gegen Rechts und provozieren mit Sprüchen wie „Antisemiten lassen sich nicht verbieten“.

21.04.16: Rassisten beleidigen und attackieren Fahrgäste in einem Bus aufgrund ihrer Hautfarbe, sie flüchten, als sich andere Fahrgäste einmischen.

20.04.16: Ein Mann provoziert in einer Straßenbahn damit, dass er noch den Geburtstag vom „Führer“ (Adolf Hitler) feiern müsse. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

26.03.16: Lasse Richei, Pierre Bauer, Sebastian Weigler, Jan Temme, Sascha Deutschendorf, Edgar Linack, Maik Streilein u.a. Nazis provozieren am Rande einer Friedenskundgebung in Gifhorn.

26.03.16: Sebastian Weigler und Pierre Bauer fotografieren Besucher*innen des KIZ-Konzerts in der Stadthalle in Braunschweig.

16. und 17.03.16: Nazis der JN sammeln Flugblätter, welche die Demonstration „Kein Fußbreit der JN/NPD!“ bewerben, im Gewerkschaftshaus ein. Dann beschweren sie sich bei einer Mitarbeiterin darüber, dass sie auf diesen abgebildet sind und beldeigen und bedrohen diese.

16.03.16: Pierre Bauer und Lasse Richei stören ein Treffen der Linksjugend Solid, sie bedrohen Teilnehmer*innen des Treffens und durchsuchen die Räumlichkeiten.

23.02.16: In der Neuen Oberschule verteilen Lasse Richei und Pierre Bauer Flugblätter der JN. Sie werden von einem Lehrer rausgeworfen. Als sie erneut das Schulgelände betreten kommt es zu einem Streit mit Schüler*innen. Daraufhin schlägt und tritt Pierre Bauer auf zwei Schüler ein. Ein Schüler wird schwer verletzt, er muss wegen eines zweifachen Kieferbruchs für längere Zeit im Krankenhaus behandelt werden.

15.02.16: Ca. 5 Nazis (u.a. Sebastian Weigler) der JN Braunschweig protestieren mit einem Transparent in Watenbüttel gegen die dort eingerichtete Flüchtlingsunterkunft.

12.02.16: Vermutlich in der Nacht auf Samstag, den 13.2. wird das Büro vom AStA (Allgemeine Studierenden-Ausschuss) der TU Braunschweig mit Naziparolen beschmiert.

09.02.16: Lasse Richei und Pierre Bauer kleben rassistische Aufkleber an die Tür des Jugendtreffs „SUB“ vom Jugendverband „Die Falken“ am Bohlweg. Als ein Mitarbeiter die Nazis zur Rede stellen will, wird er von Lasse Richei und Pierre Bauer angegriffen.

08.02.16: Lasse Richei und Pierre Bauer beteiligen sich an der flüchtlingsfeindlichen Versammlung von Bragida – sie tragen während des Marsches das Fronttransparent. Nach der Versammlung versuchen sie zusammen mit anderen Nazis in den Jugendtreff „SUB“ des Jugendverband „Die Falken“ am Bohlweg einzudringen.

07.02.16: 10-15 Nazis der JN (u.a. Sebastian Weigler, Sina Ipse, Felix Hausschild) laufen beim Karnevalsumzug mit und zeigen ein rassistisches Transparent.

06.02.16: Bei einem Flashmob der Frauen- und Mädchenberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt auf dem Kohlmarkt tauchen der „JN-Stützpunktleiter“ Sebastian Weigler, Pierre Bauer, Lasse Richei und Paul Rothe auf und entrollen ein rassistisches JN-Transparent. Als jemand das Transparent entfernen will, wird er von Pierre Bauer angegriffen.

21.01.16: Vor dem Einkaufcenter „Weißes Ross“ werden NPD-Flugblätter verteilt. Als eine Person eines der Flugblätter zerknüllt, wird sie bedroht, geschubst und durch das Einkaufscenter verfolgt.

05.12.15: Nach einer Kundgebung des Bündnis gegen Rechts auf dem Nibelungenplatz attackiert eine Gruppe Nazis (u.a. Sebastian Weigler, Felix Hauschild, Grischa Schuhmacher, Felix Hauschild) Teilnehmer*innen mit Pfefferspray und Flaschen.

26.09.15: Lasse Richei, Sebastian Weigler, Felix Hauschild, Sina Ipse und Jasmin Triebel von der JN Braunschweig beteiligen sich an der Vorbereitung des sogenannten „Erntedankfests“ der norddeutschen Naziszene im niedersächsischen Eschede und nehmen an diesem teil. Bei diesem Fest, an dem auch Kinder teilnehmen, geht es um die Pflege von NS-Traditionen.

09.09.15: Ca. 15 Nazis der JN-Braunschweig und von „Bragida“ ziehen mit „Ausländer raus!“-Rufen über den Mittelweg und die Ludwigstraße. Zuvor versuchten sie die Vorführung des Films „Blut muss fließen – Undercover in der Rechtsrockszene“ im Haus der Kulturen zu stören.

21.07.15: Eine kleine Gruppe von Neonazis hat sich in der Nacht auf den 21.7.2015 auf den Braunschweiger Wagenplatz »Hossa« geschlichen und ist in einen der bewohnten Bauwagen eingedrungen. Dort schmierten sie Hakenkreuze und Keltenkreuze an Wände und die Eingangstür und zerstörten die Inneneinrichtung. Als durch den Lärm der schlafende Bewohner des Wagens aufwachte, warfen sie einige Gegenstände in seine Richtung, zum Glück wurde er nicht verletzt. Als dieser laut Alarm schlug, flüchtete die Gruppe vom Wagenplatz.

12.04.15: Ca. 10 Nazis greifen das „Aktionstraining“ vom Antifaschistischen Café im Kulturzentrum Brunsviga an, dabei dringen sie auch in die Räumlichkeiten ein und attackieren Mitarbeiter*innen der Brunsviga. Vorher wird schon eine Gruppe von Nazis und Rassisten in der Nähe der Brusnviga bemerkt, unter diesen ist Nina Richter, sie nimmt regelmäßig bei Bragida teil.