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Samstag: Demo gegen Polizeigewalt in Hannover

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Für den kommenden Samstag rufen die Gruppen Antifa infamous und Antifa [rk] Wunstorf zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt in Hannover auf:

Kommt am Samstag, den 16. Dezember 2017, um 14 Uhr zur Demonstration unter dem Motto „Wir für Euch – Gegen Polizeigewalt“ beginnend an der Lutherkirche in Hannover. Nehmt eure Freund*innen mit und lasst uns dem Staat und den Bullen zeigen, dass wir niemanden allein lassen und uns ihre Übergriffe nicht gefallen lassen! Den vollständigen Aufruf dokumentieren wir hier ebenfalls im Folgenden.

Demo | 16.12.2017 | 14 Uhr | Lutherkirche | Hannover

Bericht von der Demo in Gedenken an Oury Jalloh

Am Samstag, den 07.01.17, jährte sich zum 12. Mal der Tag, an dem Oury Jalloh ermordet wurde. Der Geflüchtete aus Eritrea verbrannte 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle in Dessau. Selbstmord war die offizielle Behautpung, welche mittlerweile mehrfach wiederlegt wurde. Mittlerweile gibt es die These, dass er bereits tot war, bevor das Feuer gelegt wurde, vielleicht zu Tode geprügelt von der Polizei. Dennoch ist bisher keine*r der beteiligten Polizeibeamt*innen für den Mord an Oury Jalloh zur Rechenschaft gezogen worden. Und es ist auch nicht der einzige Fall, bei dem in Dessau ein Mensch unter ungeklärten Umständen auf der Polizeiwache ums Leben kam. Immer wieder wird dies von offizieller Seite vertuscht, so wie auch in dem Fall der chinesischen Studentin Yangjie Li, welche im Mai 2016 in Dessau vergewaltigt und ermordet wurde. Hauptverdächtige sind der Stiefsohn des Dessauer Polizeipräsidenten und seine Freundin. Nicht nur konnte die Mutter, ebenfalls Polizistin, sich der Ermittlungsgruppe zu Lis Ermordung anschließen, sie und der Stiefvater wurden gesehen, wie sie wenige Tage später die Wohnung des Sohnes, also den mutmaßlichen Tatort, ausräumten.

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Neue Fight Back! Nr. 48 erschienen

Ab sofort gibt es die neue Fight Back! zum download.

Inhalt:

  • Da war doch was – 4.6. Nazikundgebung in Braunschweig und Naziaufmarsch in Peine – Ein Rückblick
  • Bericht von der Veranstaltung zur Repression in Zusammenhang mit den Gegenprotesten zum Naziaufmarsch in Dresden
  • In aller Kürze: Autohaus kündigt NPD-Kandidaten – Kein raum für Nazi-Hetze – Spaziergang gegen Polizeigewalt – Kleingartenverein distanziert sich – Kampf der Flüchtlinge in Meinersen geht weiter
  • Dokumentation eines BekennerInnenschreibens
  • Heulen in der Grauzone – Konzert der Band „Freigänger“ abgesagt“ (Neue Hintergründe zur Verstrickung der Band in die rechte Szene)
  • Karlas Kolumme: Von „zeitgemäßer Gleichstellungspolitik“ und anderen Übeln

 

Flugblatt: Vorsicht Staatsgewalt!

[Das Flugblatt wurde beim Spaziergang unter dem Motto „Raus auf die Straße gegen Polizeigewalt!“ verteilt]

Stuttgart: Polizisten prügeln auf SchülerInnen und andere betont friedfertige DemonstrantInnen ein, die gegen ein immens teures Bauprojekt protestieren – Dresden: die Polizei wertet alle Anrufe aller Handys aus, die sich im Bereich verschiedener Protestaktionen gegen einen Naziaufmarsch befinden – Barcelona: brutal räumt die Polizei einen Platz in der Stadt, der von der Bewegung „Echte Demokratie jetzt!“ symbolisch besetzt wurde – Griechenland: die Polizei geht gemeinsam mit Faschisten gegen Protestierende vor, setzt dabei illegale Bewaffnung ein und nutzt Provokateure, die sich unter die DemonstrantInnen mischen und Straftaten begehen…

>>> Flugblatt als PDF

Wer will noch aufzählen, was in der letzten Zeit im demokratischen Europa an Rechtsüberschreitungen aller Art von der Polizei begangen wurde? Braunschweig ist mit seinen Fällen des vergangenen Jahres dabei ein kleines Steinchen in einem großen Mosaik. (mehr …)

Spaziergang: Raus auf die Straße gegen Polizeigewalt!

Samstag, 16. Juli 2011 * 16 Uhr * Kohlmarkt

Wieder einmal ist die Braunschweiger Polizei in in den Blick der Öffentlichkeit geraten. In der Nacht vom 21./22. Juni 2011 wurden im westlichen Ringgebiet migrantische Jugendliche von der Polizei kontrolliert, ein Augenzeuge mischte sich daraufhin ein und fragte nach dem Grund der Personalien­kontrolle. Doch offenbar hat es die Polizei nicht gern, wenn ihre Arbeit kritisch hinterfragt wird. Der Augenzeuge wurde gegen eine Mauer gepresst, durchsucht und ohne weitere Angaben von Gründen in Gewahrsam genommen. Doch damit waren die Beamten wohl noch nicht zufrieden, in seiner Ho­sentasche fanden sie den Schlüssel der Gastgeberin des Betroffenen. Ohne richterlichen Beschluss oder sonstige Rechtsgrundlage rückten die Beamten bei der entsprechenden Wohnung an und durchsuchten diese. (mehr …)