Schlagwörter: Rote Hilfe

G20 ist noch nicht vorbei…

Ihr seid hoffentlich alle gut von den Aktionen in Hamburg zurückgekommen, aber damit ist der G20 noch nicht unbedingt vorbei. Falls ihr jetzt unerfreuliche Post von Polizei oder Staatsanwaltschaft im Briefkasten habt, meldet euch bei eurer Rote Hilfe Ortsgruppe (braunschweig@rote-hilfe.de) oder kommt Freitags ab 20h im Antifaschistischen Café vorbei. Wir unterstützen euch bei dem weiteren Vorgehen und können Kontakt zu Anwält*innen herstellen.

Wenn ihr in Hamburg Gewalt erlebt oder andere traumatische Erfahrungen gemacht habt, gibt es die Möglichkeit, emotionalen Support bei Out of Action zu bekommen. Leider gibt es in Braunschweig keine Ortsgruppe, aber ihr könnt euch per Mail an die Ortsgruppen wenden oder zu den Sprechstunden z.B. in Hamburg oder Berlin gehen.

Noch immer sitzen viele Menschen auf Grund der Proteste gegen den G20 im Knast (Stand 21.07.: 36) und es ist von viele weiteren Strafverfahren auszugehen. Spendet für die vielen Betroffenen der Repression im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel! Auch kleinere Beträge sind willkommen, sowohl als praktischer Beitrag zur finanziellen Unterstützung als auch als Zeichen der Solidarität mit den Gefangenen und den von Strafverfolgung bedrohten Genoss*innen!

Rote Hilfe e.V.
Stichwort „G20“
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen

Programm im Antifa-Café: März und April

Dienstag 01. April >> 19 Uhr >> Offenes Antifa Treffen

Freitag 04. April >> 20 Uhr >> Veranstaltung: „Vom „Aktionsbündnis“ zur Partei „Die Rechte“ – Ein Überblick zu Personen, Strukturen und Aktivitäten der Nazis in der Region“
Seit einigen Monaten tritt in Braunschweig die Partei „Die Rechte“ in Erscheinung.  Dahinter stehen die selben Nazis, die zuvor – auch im westlichen Ringgebiet – als „Aktionsbündnis 38“ aufgetreten sind. In der Veranstaltung wollen wir aktuelle  Entwicklungen in der Naziszene in der Region aufzeigen, sowie einen Überblick über Strukturen, Personen und Aktivitäten der Nazis hier vor Ort geben. Davon ausgehend soll diskutiert werden, mit welchen Strategien und Aktionen wir den den Nazis entgegentreten können.

Dienstag 15. April >> 19 Uhr >> Offenes Antifa Treffen

Freitag 18. April >> 20 Uhr >> Essen für 2€ und Beratung des Rechtshilfefonds/der Rote Hilfe Ortsgruppe Braunschweig und sowie gemeinsames Postkartenschreiben an politische Gefangene!

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VS-Anquatschversuch in Braunschweig

Am Freitag, den 20.April 2012. wurde gegen 11.00 Uhr einer jungen Frau aus Braunschweig vor ihrer Wohnung von einer ihr unbekannten Frau, die sich als Mitarbeiterin des Innenministeriums vorstellte angesprochen. Diese versuchte die junge Frau für Spitzeldienste anzuwerben. Die Frau aus dem Innenministerium (vermutlich vom Verfassungsschutz) äußerte, man sei auf sie gekommen, da sie sich vor einiger Zeit zeitweilig an linken Demonstrationen beteiligt hätte, sie aber in letzter Zeit nicht mehr bei linken Demonstrationen oder Aktivitäten gesehen worden sei. Außer ihr würde man derzeit noch gezielt andere Leute in Braunschweig ansprechen.

Ziel sei es etwas über den „schwarzen Block“ herauszubekommen, da es in letzter Zeit in Braunschweig bei Demonstrationen angeblich verstärkt gewalttätige Aktionen gegeben habe. Die angesprochene Frau lehnte daraufhin das weitere Gespräch und jede Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst ab. Die Frau aus dem Innenministerium bat noch darum, nicht gleich weiter zu erzählen, dass sie die Frau für eine Spitzeltätigkeit angesprochen habe. Die betroffene Frau teilte den Anquatschversuch einem Bekannten mit, der die Ortsgruppe der Roten Hilfe darüber informierte.

Die Rote Hilfe rät: Wenn ihr ebenfalls von Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen des Verfassungsschutz, des Innenministeriums oder anderer Geheimdienste angesprochen werdet, sagt nichts und lehnt jedes Gespräch konsequent ab. Redet mit FreundInnen, Bekannten oder GenossInnen über den Anquatschversuch und informiert auf jeden Fall die Ortsgruppe der Rote Hilfe: braunschweig@rote-hilfe.de

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