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Alternative O-Phase: Veranstaltung zu Burschen, Nazis und AfD

In Braunschweig findet vom 16.10. bis 10.11 die Alternative Orientierungsphase statt, bei der verschiedene Gruppen aus Braunschweig ihre Arbeit vorstellen und Veranstaltungen anbieten. Auch das Antifaschistische Café beteiligt sich mit einem Vortrag zum Thema „Burschen, Nazis, AfD – (Neu-)rechte Aktivitäten & Vernetzungen an der TU Braunschweig“.

In der Veranstaltung werden die Verbindungen zwischen Burschenschaften wie der „Thuringia“, Mitgliedern der „Jungen Alternativen“, Identitärer Bewegung und organisierten Nazis dargestellt, die wichtigsten Akteur*innen und Gruppierungen der „Neuen Rechten“ benannt und die Strategien und Ziele des rechten „Kulturkampfs“ aufgezeigt.

Die Veranstaltung findet am 20.10. um 20h im Antifacafé in der Eichtalstraße 8 (Hinterhof) statt. Anschließend hat die Theke geöffnet. Ein Teil der Getränkeeinnahmen wird für die durch G20-Repression betroffenen Menschen gespendet.

03.02.17 – Bericht zur Kundgebung: Kein Platz für rechte Geschichtsverdrehung!

Rund 150 Menschen protestierten am 3. Februar gegen einen sogenannten „Zeitzeugenvortrag“ der Burschenschaft Thuringia. Was sich hinter dieser zunächst harmlos klingenden Veranstaltung verbirgt, zeigte der letzte Vortrag dieser Art: Am 4. Juni 2016 sprach auf dem Haus der Burschenschaft bereits ein „Veteran des Zweiten Weltkrieges“ über seine „Erlebnisse“ unter anderen in der Waffen-SS. Auch dieses mal waren unter den Gästen der sich bürgerlich gebenden studentischen Verbindung neben Mitgliedern der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) und der „Burschenschaft Germania“ auch Anhänger*innen der Identitären Bewegung (IB) sowie gewalttätige Nazis der Nachwuchsorganisation der NPD (JN).

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Burschen, Nazis, AfD? Kein Platz für rechte Geschichtsverdrehung! Rechte Schulterschlüsse aufdecken!

Kundgebung:
Freitag, 3.2.2017 um 19:30 Uhr
Vor dem Haus der „Burschenschaft Thuringia“,  Konstantin-Uhde-Strasse 10 (Univiertel)

Aufruf als PDF zum download

Für den 3. Februar lädt die „Burschenschaft Thuringia“ zu einem „Zeitzeugenvortrag“ ein. Was sich hinter dieser zunächst harmlos klingenden Veranstaltung verbirgt, zeigt der letzte Vortrag dieser Art: Am 4. Juni 2016 sprach auf dem Haus der Burschenschaft bereits ein „Veteran des zweiten Weltkrieges“ über seine „Erlebnisse“ unter anderen in der Waffen-SS. Unter den Gästen: militante Nazis, Anhänger*innen der „Identitären Bewegung“ (IB), Mitglieder der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) und der „Burschenschaft Germania“. (mehr …)